Europameisterschaft, Balatonkenese, 5. bis 12. Juni 2010

2010 war es das erste mal, dass Drachen Europameisterschaften in Ungarn stattgefunden haben. Dementsprechend haben sich die Organisatoren vorbereitet, um die Teilnehmer nicht zu enttäuschen. Und das wurden sie auch nicht:

56 Boote aus ganz Europa und Australien waren gekommen, um am Balaton um die Meisterehren zu kämpfen. Anfangs war das wegen anhaltender Flaute nicht möglich. An zwei Tagen wurde nicht einmal ausgelaufen. Trotzdem waren alle Teilnehmer guter Dinge: Hotel, Club, Hafen, Autos und Hänger waren an einem Ort beisammen und die Wege waren sehr kurz. Das gesellschaftliche Programm führte die Teilnehmer in die typisch ungarische Küche und die Gatstfreundlichkeit war überwältigend.

Am Mittwoch kam dann auch der Wind und es wurden drei schöne Wettfahrten gesegelt. Aufatmen bei all jenen, die den Druck des Nichtsegelns schon beinahe nicht mehr ausgehalten haben. Drei weitere Wettfahrten am Donnerstag und eine lange Wettfahrt am Freitag machten die Europameisterschaft komplett. "Schon lange nicht mehr sind wir alle ausgeschriebenen sieben Wettfahrten gesegelt", meinte Rob Campbell, der Präsident der internationalen Klassenvereinigung, der voll des Lobes für Wasser und Landarbeit war.

Am Mittwoch präsentierte Christoph Schindler der Austragungsort Attersee für die Europameisterschaft 2010 im UYCAs. Bei Würstel mit Senf mud Kren, Apfelstrudel wurde mit Szigeti Sekt auf die EM 2012 angestoßen.

Klarer Sieger der EM 2010 waren neben den Veranstaltern die Teams aus dem Osten, allen voran das Transbunker Team um Markus Wieser, das trotz einem BFD in der 4. Wettfahrten gewinnen konnte.

Die Österreicher Christian Scheinecker und Thomas Puxkandel kamen mit den Verhältnissen nicht besonders gut zurecht und platzierten sich auf der zweiten von drei Ergebnisseiten.

Alle Infos: www.dragoneuropeans.hu